Risikolebensversicherung für Familien mit Kindern

Wenn ein Elternteil plötzlich ausfällt, soll die Familie weiterleben können wie bisher — gleiche Wohnung, gleiche Schule, gleicher Alltag. Eine Risikolebensversicherung gibt der Familie genau diese finanzielle Sicherheit.

Was passiert, wenn einem Elternteil etwas zustößt?

Viele Familien haben darüber nie offen gesprochen. Die Realität ist: Stirbt ein Elternteil, bleibt der überlebende Partner mit Kindern, Miete oder Kreditrate, Lebenshaltungskosten und Betreuungsfragen allein zurück — oft auch mit reduziertem Einkommen.

Wie eine Risikolebensversicherung Ihre Familie schützt

Eine Risikolebensversicherung zahlt im Todesfall der versicherten Person eine vorher festgelegte Versicherungssumme an die Hinterbliebenen aus. Diese Einmalzahlung verschafft der Familie Zeit, Stabilität und finanzielle Luft.

Häufige Fragen

Brauche ich eine Risikolebensversicherung, wenn beide Elternteile arbeiten?
Ja, in den meisten Fällen lohnt sich eine gegenseitige Absicherung beider Elternteile. Fällt einer der beiden weg, bleibt nicht nur ein Einkommen aus, sondern der überlebende Partner muss häufig Arbeitszeit reduzieren, um die Kinderbetreuung allein zu übernehmen. Beide Verdiener tragen also tatsächlich zum Familieneinkommen bei.
Wie hoch sollte die Versicherungssumme für eine Familie sein?
Eine gängige Faustregel sind das Drei- bis Fünffache des Bruttojahreseinkommens der versicherten Person, mindestens aber so viel, dass laufende Verpflichtungen wie Miete oder Kredit und der Lebensunterhalt der Kinder bis zum Ende ihrer Ausbildung gedeckt sind. Bei jüngeren Kindern darf die Summe großzügiger ausfallen.
Wer bekommt das Geld im Todesfall ausgezahlt?
Sie legen im Vertrag selbst fest, wer Bezugsberechtigter ist — typischerweise der Ehe- oder Lebenspartner, manchmal auch direkt die Kinder. Die Versicherung zahlt das Geld direkt an die benannte Person aus, sodass es nicht in die Erbmasse fällt und nicht durch ein Nachlassverfahren blockiert wird.
Was kostet eine Risikolebensversicherung für eine junge Familie?
Für eine 30- bis 35-jährige, gesunde, nichtrauchende Person mit 300.000 € Versicherungssumme und 25 Jahren Laufzeit liegen die Beiträge je nach Anbieter häufig im Bereich von rund 10 bis 20 Euro pro Monat. Genauere Werte erhalten Sie im Online-Formular des externen Partners.
Sollten beide Eltern jeweils eine eigene Police abschließen?
Zwei getrennte Einzelverträge sind in vielen Fällen sinnvoller als eine verbundene Police. Sie zahlen im Todesfall beider Eltern zweimal — und beide Verträge bleiben bestehen, falls sich die Lebenssituation später ändert (zum Beispiel bei Trennung).
Bis zu welchem Alter der Kinder sollte die Versicherung laufen?
Die Vertragslaufzeit sollte mindestens bis zum voraussichtlichen Ende der Ausbildung des jüngsten Kindes reichen, oft also 20 bis 25 Jahre. Erst dann sind die Kinder finanziell üblicherweise auf eigenen Beinen.
Erhalte ich Geld zurück, wenn nichts passiert?
Nein. Eine reine Risikolebensversicherung zahlt ausschließlich im Todesfall innerhalb der Vertragslaufzeit. Sie hat keinen Sparanteil — genau deshalb sind die Beiträge so günstig.